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Strafverteidiger Tobias Lubitz

Dr. Tobias Lubitz

Fachanwalt für Strafrecht

Zur Person

Fachanwalt für Strafrecht Dr. Lubitz hat in Erlangen, Berlin und Siena studiert und sich bereits frühzeitig auf das Strafrecht spezialisiert. Zunächst galt sein Interesse der Wissenschaft. Er forschte und lehrte an der Freien Universität Berlin und promovierte über ein strafprozessuales Thema. Nach dem 2. Staatsexamen begann er in Berlin als Rechtsanwalt und Strafverteidiger zu arbeiten und hat in den letzten Jahren in einer renommierten Strafrechtskanzlei in zahlreichen Umfangsverfahren des Wirtschaftsstrafrechts und Allgemeinen Strafrechts erfolgreich verteidigt. Anfang 2015 gründete er die Strafrechtskanzlei Lubitz.
Herr Rechtsanwalt Dr. Lubitz fühlt sich nach wie vor der Wissenschaft verbunden und ist neben seiner Tätigkeit als Strafverteidiger als Hochschuldozent an der Hochschule für Wirtschaft und Recht sowie an der Freien Universität Berlin tätig. Er lehrt das Straf- und Strafprozessrecht sowie Kriminologie.
Herr Dr. Lubitz spricht Deutsch, Englisch und Italienisch.

weitere Informationen

Die Arbeit eines Strafverteidigers

„Den hochgemuten, voreiligen Griff nach der Wahrheit hemmen will der Kritizismus des Verteidigers!“
Max Alsberg.

„Wegen nicht ganz seltener Unzulänglichkeiten in der Befolgung der Amtsaufklärungspflicht kommt mitunter eigenen Ermittlungen des Verteidigers wesentliche Bedeutung für das Ziel zu, die materielle Wahrheit zu erforschen…“,
Ulrich Eisenberg.

Die tägliche Arbeit des Strafverteidigers bestätigt dies. Allzu häufig betrachten die Ermittlungsbehörden das Gesamtgeschehen ausschließlich aus der Perspektive des Anfangsverdachts. Andere, sich gegebenenfalls gar aufdrängende Alternativen werden ausgeblendet. Gegen diese einmal gewonnene Überzeugung der Ermittlungsbehörden oder des Gerichts muss der Verteidiger ankämpfen. Dies gelingt am besten, wenn der Verteidiger möglichst frühzeitig, also schon zu Beginn des Ermittlungsverfahrens involviert wird.
Es obliegt der Verteidigung, unnachgiebig auf die Einhaltung rechtsstaatlicher Regeln zu achten.

Kein Beschuldigter darf zum bloßen Objekt des Verfahrens werden. Keine Aussage darf durch Misshandlung oder Täuschung herbeigeführt werden.
Niemand ist verpflichtet, an seiner eigenen Überführung mitzuwirken. Jeder Beschuldigte hat das Recht zu schweigen.
Der Beschuldigte kann in jeder Lage des Verfahrens einen Verteidiger hinzuziehen.
Der Beschuldigte hat Anspruch auf rechtliches Gehör und ist grundsätzlich vor jeder nachteiligen gerichtlichen Entscheidung anzuhören.

Der Verteidiger muss gegen jede Verletzung dieser Beschuldigtenrechte und sonstiger Verfahrensvorschriften umgehend einschreiten.
Tatsächlich sind die rechtsstaatlichen Errungenschaften und Freiheitsrechte eines Landes nicht in Beton gegossen. Sie sind vielmehr täglich bedroht.
Der Beruf des Rechtsanwalts und Strafverteidigers ist keine Aufgabe, die man mit Verlassen des Büros abgibt. Es ist eine Grundeinstellung und Überzeugung, für die man leidenschaftlich kämpft.

Kosten

Die Erstberatung ist kostenlos. Niemand sollte sich aufgrund von Sorgen vor zu hohen Kosten gehindert fühlen, einen Rechtsanwalt aufzusuchen. Der Anwalt ist übrigens gesetzlich zum Schweigen verpflichtet. Sie können sich also sorglos anvertrauen.
Im ersten Gespräch wird geklärt, ob sich Ihr Fall eher für ein Stundenhonorar, eine Pauschalvereinbarung oder die Regelgebühr nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz eignet.
Es findet sich nahezu immer eine Lösung.
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